Kissinger Sommer - concert reviews

„Denn Michal Knot mit seinem Sopransaxophon und der Akkordeonist Bogdan Laketic sind zwei absolute Lustmusiker“

„Wenn der polnische Saxophonist Michal Knot und der aus Serbien stammende Akkordeon-Virtuose Bogdan Laketic zusammen Musik machen, öffnen sich neue Welten“

„Mit herausragender Virtuosität, emotionalem Vortrag und Leidenschaft für ihre Instrumente schaffen sie neue Klangfarben“

„Überragendes technisches Niveau lässt Naturgewalten vor Augen stehen“

Kritik – inFranken.de
https://www.infranken.de/lk/gem/slawische-leidenschaft-mit-neuen-klaengen-art-5089250
https://www.infranken.de/lk/bad-kissingen/bad-kissingen-klassischer-ernst-und-jazziges-vergnuegen-art-5089593
 

10.10.2020 – Bad Kissingen Regentenbaum

Im Kissinger Spätsommer sind neue Stile zu entdecken. Das Duo Aliada lässt mit Sopransaxophon und Akkordeon Bach, Grieg und Gershwin völlig neu klingen. Das Sopransaxophon verbindet man allgemein mit Jazz, Tanz- und Folkmusik. Beim “Schifferklavier” denkt der Musikfreund an gesellige Schunkelrunden und musikalische Seligkeit.

Wenn aber der polnische Saxophonist Michal Knot und der aus Serbien stammende Akkordeon-Virtuose Bogdan Laketic zusammen Musik machen, öffnen sich neue Welten. Mit herausragender Virtuosität, emotionalem Vortrag und Leidenschaft für ihre Instrumente schaffen sie neue Klangfarben. Gut, dass sie Gershwin draufhaben, war vielleicht zu erwarten, dass Aliada, (=spanisch: Verbindung, so nennen sich die in Wien ausgebildeten Künstler, die seit 13 Jahren zusammenspielen), aber Klassiker orchestraler Musik mit ihrem Instrumentarium zu einem außergewöhnlichen Spektrum neuer Klangteppiche ausbreiten, das nimmt sofort gefangen. Da hört man Stücke, die man gut zu kennen glaubt, völlig neu.

Tiefgründige Auseinandersetzung mit den Kompositionen und Kenntnis aller Möglichkeiten des Instruments sind Voraussetzung für so variantenreiche Arrangements. Strawinskys “Russischer Tanz” erklingt wie von kleinem Orchester gespielt, das Akkordeon ist die Orgel, die Register zieht das Sopransaxophon, mischt Flöte und Geige in den Klang, und schon tanzt die Puppe Petruschka auf dem Jahrmarkt von St. Petersburg.

Andere Stimmung bei Edvard Griegs Holberg Suite. Zunächst stimmt Aliada mit elegischen Solopassagen des Akkordeons auf ruhige nordische Klanglandschaften ein, zeigt aber im dritten Satz das andere Gesicht Norwegens, wo sich Stürme austoben. Virtuose Dialoge zwischen dem eisklirrenden Sopransaxophon und den rasenden Läufen auf der Tastatur des Akkordeons. Überragendes technisches Niveau lässt Naturgewalten vor Augen stehen. In einer nächsten Sequenz Grenzüberschreitung bei Bach. Überraschend klar hört man das für den Großmeister so typische eigenständige Leben von Melodie und Begleitung sich verirren und harmonisch wieder zusammenfinden.

Ihre Balkan-Impressionen sind eine Hommage an die Lebensfreude, weitab von klischeehafter Polka-Seligkeit und dann – gewollter Kontrast – T. Skweres: Coffin Ship. Zeitgenössische Musik aus dem Jahr 2018 mit zeitkritischem Bezug, wie Bogdan Laketic in seiner Moderation ankündigt, denn die darin beschriebene Schiffskatastrophe irischer Hungersnotflüchtlinge im frühen 19. Jahrhundert ist heute wieder beklemmende Wirklichkeit. Wie Aliada es aber schafft, betuliches Ozeandampfertuten und grelle Schiffssirenen erklingen zu lassen, Möwengeschrei und aufkommenden Sturm zu vermitteln und selbst letzte Luftblasen des Untergangs hörbar zu machen, das war eine wuchtige Anklage.

Das fand auch Malte Meinck, Künstler, Geschäftsinhaber, Sponsor, und erinnerte, wie dieser Nachmittag eigentlich geplant war: Der Kissinger Sommer kommt in die Stadt, mitten in die Stadt, in die Fußgängerzone, zu den Leuten. Kein Eintritt. Aber die coronabedingten Anforderungen waren nicht zu erfüllen.

 


 

11.10.2020 – Bad Kissingen Kurgarten

Wenn man’s recht bedenkt, war das vierte Konzert des Kissinger Spätsommers eine Premiere: Es war das erste Konzert ,das tatsächlich so wie geplant stattfinden konnte – und an dem Ort, an dem es vorgesehen war: kein Verzicht auf irgendwelche Interpreten, kein Umzug in den Max-Littmann-Saal. Das “Duo Aliada” konnte bei seinem zweiten Festivalauftritt da musizieren, wo es angekündigt war: beim Jazz Breakfast im Kurgartencafé. Das war gut so, weil die Musik so wunderbar in diesen hellen Rahmen passte.

Denn Michal Knot mit seinem Sopransaxophon und der Akkordeonist Bogdan Laketic sind zwei absolute Lustmusiker, die auch ein entsprechendes Programm zusammengestellt hatten: eine Kombination aus klassischem Ernst und jazzigem Vergnügen. So war es nicht verwunderlich, dass diese morgendliche Reise in New York begann, mit zwei Komponisten, die klassisch ausgebildet, aber sehr stark vom Jazz beeinflusst waren: George Gershwin und Aaron Copland. Von Ersterem hatten sie zunächst sechs Nummern aus “George Gershwin’s Songbook” ausgewählt – von “Clap Yo’ Hands” über “The Man I Love” und “Oh, Lady Be Good” bis “I Got Rhythm” – sechs Songs, die man alle gut kannte, aber eben nicht in dieser Besetzung: natürlich sehr melodiebetont in beiden Instrumenten, aber auch farblich und virtuos enorm verdichtet und mit großem Schwung musiziert.

Dazu kamen etwas später die “Three Preludes”, die schon vom Namen her europäische Wurzeln verraten, sich tatsächlich aber völlig abgenabelt haben. Es geht hier um lustvolle Klänge, widerborstige Rhythmen, konfliktbeladene Harmonien – also um Überraschungen. Und die reizten Knot und Laketic bis an die Grenzen aus mit schneidender Präzision, bis zum Zerreißen gespannten Verschleifungen und federnder Motorik. Wobei ihnen natürlich entgegenkam, dass ihre beiden Instrumente sich in den Klangfarben einerseits bis zur Deckungsgleiche entgegenkamen, andererseits aber auch totale Kontraste erzeugen konnten. Nicht immer war sofort klar, wer welchen Ton spielte – ein Phänomen, das auch Aaron Coplands “Three Moods” (“Drei Stimmungen”) entgegenkam, in denen die Musik geradezu plakative erzählerische Kraft entwickelte. Man konnte sich das “Embittered” (“Verbittert”) oder “Wistful” (“Wehmütig”) mit seinen klagenden Phrasierungen auch sehr gut an sich selbst vorstellen.

Eine heitere Rarität waren die ursprünglich für Klavier geschrieben Kinderlieder von Chick Corea, von denen das Duo vier ausgewählt hatte. Für Kinder wegen ihrer überschaubaren und nachvollziehbaren Melodien. Aber in der Ausführung ist Chick Corea – das zeigte auch die hochvirtuose Interpretation des Duos Aliada – doch immer wieder der powernde Jazzer durchgegangen.

Natürlich musste wenigstens ein Stück aus der Volksmusik im Programm sein. Denn für einen Serben – außer Bogdan Laketic – ist es unvorstellbar, dass man mit der “Quetschkommode” etwas anderes als Volks- und Tanzmusik spielt, und schon gar nicht Klassik. So spielte der erst eine wunderschön ruhige, klangfarbenreiche Improvisation über ein serbisches Lied. Und dann, mit Michal Knot, “Žikino kolo”, einen serbischen Volkstanz “à la Sirtaki”, einen Reihentanz, der so lange beschleunigt wird, bis auch der letzte der Tänzer den Atem verloren hat. An sich schon ein musikalisch und rhythmisch mitreißendes Ereignis, aber zusätzlich verstärkt durch die raffinierten, virtuosen Verzierungen der Musiker.

Zu Ende ging das Konzert mit zwei ungemein populären Werken. Wer den Namen Darius Milhaud hört, denkt automatisch an “Brazileira” aus der “Scaramouche-Suite”. Das gibt es in allen möglichen Besetzungen – das Original ist für zwei Klaviere. Zuletzt haben es beim Kissinger Sommer Sabine Meyer und Fazil Say über die Bühne gejagt, und jetzt Michal Knot und Bogdan Laketic. Das war insofern noch spannender, als das Saxophon mit seinem fülligeren Klang dem Akkordeon stärkeren Widerpart geben konnte als die Klarinette. Die beiden konnten hinlangen, mit feuriger Rasanz, mit Lust an völlig verqueren Rhythmen und einer pfiffigen Melodie, mit absolut variablen Klangfarben in einem Miteinander und kontrollierten Gegeneinander. Hingerissen hörte man zu und wunderte sich am Ende, dass die beiden gleichzeitig aufhörten. Arturo Marquez” Danzón Nr. 2 ist so etwas wie die heimliche mexikanische Nationalhymne, auch wenn er kubanischen Ursprungs ist. Das Akkordeon spielte hier einen melancholischen Einstieg, der immer tänzerischer wurde, bis sich das Saxophon einmischte und in einen spannenden Dialog eintrat. Wobei diese Spannung weniger durch Tempo, sondern durch Intensität erzeugt wurde, durch ein perfektes Belauern und Aufeinander-Eingehen. Plakative Mätzchen hätten da nur gestört.

Zwei Zugaben spielte das Duo: die wunderbaren “Rumänischen Tänze” von Béla Bartók und schwedische Volksmusik, “Polska från Dorotea”.

inFranken.de

„Michal Knot with his soprano saxophone and the accordionist Bogdan Laketic are two musicians of absolute passion”

„With outstanding virtuosity, emotional performance and passion for their instruments – they create new sounds.”

„When the Polish saxophonist Michal Knot and the Serbian accordion virtuoso Bogdan Laketic play music together, new worlds open up.“

„Outstanding technical level”

Concert review – inFranken.de
Translation from German by Duo Aliada
https://www.infranken.de/lk/gem/slawische-leidenschaft-mit-neuen-klaengen-art-5089250
https://www.infranken.de/lk/bad-kissingen/bad-kissingen-klassischer-ernst-und-jazziges-vergnuegen-art-5089593

10.10.2020 – Bad Kissingen Regentenbaum

At the Kissinger Sommer Festival new styles can be discovered. The Duo Aliada makes Bach, Grieg and Gershwin sound completely new with soprano saxophone and accordion. The soprano saxophone is generally associated with jazz, dance and folk music but when the Polish saxophonist Michal Knot and the accordion virtuoso Bogdan Laketic, who comes from Serbia, make music together, new worlds open up. With outstanding virtuosity, emotional performance and passion for their instruments, they create new sounds. It is good that they have Gershwin in their program – the classics of orchestral music with their instruments, spread out to an extraordinary spectrum of new sounds, which captivates immediately. One hears a completely new face of pieces that one thinks one knows well.

Profound examination of the compositions and knowledge of all the possibilities of the instrument are prerequisites for such varied arrangements. Stravinsky’s “Russian Dance” sounds as if played by a small orchestra, the accordion is the organ, the stops are pulled by the soprano saxophone, the flute and violin are mixed into the sound, and the puppet Petrushka is dancing at the St. Petersburg fair.

A different mood in Edvard Grieg’s Holberg Suite. At first Aliada sets the mood for quiet Nordic soundscapes with elegiac solo passages of the accordion, but in the third movement he shows the other face of Norway, where storms are raging. Virtuosic dialogues between the ice-cracking soprano saxophone and the furious runs on the accordion’s keyboard. Outstanding technical level lets forces of nature stand before our eyes. In a next sequence, the border crossing of Bach. Surprisingly clearly one hears the independent life of melody and accompaniment, so typical for the grandmaster, getting lost and harmoniously coming together again.

Thier Balkan impressions are a homage to the joy of life, far from clichéd polka bliss, and then – intentional contrast – T. Skweres: Coffin Ship. Contemporary music from the year 2018 with a timely on references. It was a powerful indictment of how Aliada manages to make the ocean and ship sounds, to convey seagull cry and the approaching storm, and to make even the last bubbles of the sinking audible.

Malte Meinck, artist, business owner, sponsor, also thought so, and recalled how this afternoon was actually planned: The Kissinger summer comes to the city, to the middle of the city, to the pedestrian zone, to the people. No entrance fee. But the corona requirements could not be met.


 

11.10.2020 – Bad Kissingen Kurgarten

If you think about it, the fourth concert of the Kissinger Late Summer was a premiere: it was the first concert that could actually take place as planned – and at the place it was intended to be: no renunciation of any performers, no moving to the Max Littmann Hall. The “Duo Aliada” was able to play at its second festival appearance where it was announced: at the Jazz Breakfast in the Kurgartencafé. That was a good thing, because the music fitted so wonderfully into this bright setting.

Because Michal Knot with his soprano saxophone and the accordionist Bogdan Laketic are two absolute pleasure musicians, who had also put together an appropriate program: a combination of classical seriousness and jazzy pleasure. So it was not surprising that this morning’s journey began in New York, with two composers who were classically trained but very much influenced by jazz: George Gershwin and Aaron Copland. From the former, they had initially selected six numbers from “George Gershwin’s Songbook” – from “Clap Yo’ Hands” to “The Man I Love” and “Oh, Lady Be Good” to “I Got Rhythm” – six songs that were all well known, but not in this line-up: naturally very melodic in both instruments, but also enormously condensed in color and virtuosity and played with great verve.

A little later the “Three Preludes” were added, which already betrayed European roots by their name, but in fact completely cut the cord. It’s all about lustful sounds, unruly rhythms, conflict-laden harmonies – in other words, surprises. And they pushed Knot and Laketic to their limits with cutting precision, abruptly stretched to breaking point, and springy motor skills. And of course they were accommodated by the fact that their two instruments were congruent in their timbres on the one hand, but on the other hand they could also create total contrasts. It was not always immediately clear who played which tone – a phenomenon that also suited Aaron Copland’s “Three Moods”, in which the music developed an almost striking narrative power. One could also imagine the “Embittered” (“Bitter”) or “Wistful” (“Wistful”) with its plaintive phrasing very well in itself.

A cheerful rarity were the children’s songs by Chick Corea, originally written for piano, of which the duo had selected four. For children because of their manageable and comprehensible melodies. But in the execution Chick Corea – as the highly virtuoso interpretation of the Duo Aliada also showed – has always been a powerful jazz musician.

Of course, there had to be at least one piece of folk music in the program. Because for a Serb – with the exception of Bogdan Laketic – it is unimaginable to play anything other than folk and dance music with the “squeezebox”, and certainly not classical music. So he first played a beautifully calm, colorful improvisation on a Serbian song. And then, with Michal Knot, “Žikino kolo”, a Serbian folk dance “à la Sirtaki”, a row dance that is accelerated until even the last of the dancers has lost his breath. In itself a musically and rhythmically stirring event, but additionally strengthened by the refined, virtuoso ornamentation of the musicians.

The concert ended with two incredibly popular works. Whoever hears the name Darius Milhaud automatically thinks of “Brazileira” from the “Scaramouche Suite”. It is available in all possible instrumentations – the original is for two pianos. Most recently, Sabine Meyer and Fazil Say chased it across the stage during the Kissinger Summer, and now Michal Knot and Bogdan Laketic. This was even more exciting because the saxophone with its fuller sound could give the accordion a stronger counterpart than the clarinet. The two of them could reach out with fiery speed, with a desire for completely unorthodox rhythms and a smart melody, with absolutely variable timbres in a togetherness and controlled opposition. The audience listened rapturously and was surprised at the end that they stopped at the same time. Arturo Marquez” Danzón No. 2 is something like the secret Mexican national anthem, even though it is of Cuban origin. Here the accordion played a melancholic entry, which became more and more dance-like until the saxophone joined in and entered into an exciting dialogue. This tension was created less by tempo than by intensity, by a perfect stalking and interaction. Bold antics would have only disturbed this.

The duo played two encores: the wonderful “Romanian Dances” by Béla Bartók and Swedish folk music, “Polska från Dorotea”.

inFranken.de


Two concerts at the Kissinger Sommer

It was an intense concert weekend with two performances at the Kissinger Sommer. Saturday we played our program East West in beautiful Regentenbau and next day a jazzy “Roaring twenties” during Matinée concert in Kurgarten.

Read concert reviews from both concerts by inFranken.de
Photos by Julia Milberger


Debut in the Szczecin Philharmonic

It was a huge honor to debut in Szczecin Philharmonic – an architectural wonder in northern Poland. The concert was part of the 12. Szczecin Saxophone Festival organized by Prof. Dariusz Samol.


Moosbrand "Literatur und Musikfest" in Nantesbuch

On Sunday, September the 20th Duo Aliada performed at the Moosbrand Literatur- und Musikfest in Nantesbuch. We had a great opportunity to visit and play at the premises of the wonderful Stiftung Nantesbuch, which is beautifully surrounded by nature.

Photos by Thomas Dashuber


Start of the season at the Schleswig-Holstein Musik Festival

We inaugurated our new concert season with four mini concerts, as part of the Schleswig-Holstein Musik Festival: Sommer der Möglichkeiten.

It was a very unusual stage – a village themed wagon dragged by a old timer tractor. The mobile stage visited four towns in Schleswig-Holstein region and because of that we had a possibility to play for hundreds of people who gathered at the squares.

We are looking very much forward to be back at the SHMF one day!


Back on stage!

Finally back on stage!

After playing our last concert on the day before all the concert halls in Austria closed down, we waited for more than 3 months to perform on the stage again. It was time of hard work and some exciting online collaborations but nothing is better than playing for the live audience.

On Saturday 4th of July we had a wonderful opportunity to perform in Erfurt, Germany, at the 20FF fast forward festival (Thüringer Bachwochen), alongside such wonderful as Avi Avital, Cameron Carpenter and David Orlowsky in the festival line-up. The energy was simply explosive! God, how much we love to play music, connect with the audience and have fun on stage! Thank you Erfurt!


Without music, life would be a mistake

Due to the outbreak of the coronavirus pandemic, we have to accept the cancellation of all the remaining performances of this season. We played a concert on the 10th of March 2020 in Klagenfurt Musikverein, which was literally one of the last music events in Austria before the lockdown. We could never imagine it will be our last live performance of the season.

We are particularly disappointed because the second part of the 2019/20 season was supposed to be the best period of our career so far. Something we and our management have been working on for a long time. We were looking so much forward to play at some of the most important events including Schleswig-Holstein Musik Festival, Grafenegg Festival, Brandenburgische Sommer, Kissinger Sommer, MiTo SettembreMusica, Zurich International Saxfest, Wege durch das Land and such venues as: Berlin Konzerthaus, Residenz München, Kloster Speinshart and remeining part of our 2019/20 Jeunesse Tour including long-awaited Austrian premiere of our version of Goldberg Variations.

Obviously the regret is huge but it will not kill our spirit and our motivation to go on working harder than ever. In fact during these two months in lock-down, we’ve experimented with rehearsing, recording and streaming online using Soundjack – a low-latency software developed by Prof. Dr.-Ing. Alexander Carôt from the University of Halle/Wittenberg. It allowed us to continue playing together even if separated. As a result we got few inquires to record real-time concerts from such entities as Karajan Institute and Magenta TV.

We’ve also created a tutorial of how to use Soundjack, which can be very helpful to all the musicians affected by the COVID-19 restrictions.

After seeing our recordings created with help of the Soundjack, its creator – Prof. Carôt has written:

“(…) most players using Soundjack are either rock, pop or jazz musicians. Classical music did not have such an important impact. With Duo Aliada this totally changes and from my point of view, I’d compare it to our past collaboration with Jamie Cullum – really awesome job – congratulations!”

And we would like to say many thanks to Prof. Carôt for creating the Soundjack. It allowed us to continue our work through this very dark times!

Now, after nearly two months of the lockdown, the life in Austria starts to go back to normal. We are one of the first countries which seem to have won the bottle with the virus. This unfortunately doesn’t change the situation for musicians. The concerts remain cancelled and we still don’t know when it will be allowed to play for live audiences again.

The positive outcome of this horrible situation is that it really makes you understand what is the most important thing in your life. And for us is to play music. We love it, we miss it and we can’t wait to be on stage again. Not even one note will be played in the same way as before. We will cherish every little musical moment and we will be even more grateful for being lucky to call ourselves – musicians.

 

 

“Without music, life would be a mistake.” – Friedrich Nietzsche


Collaboration with Karajan Institute

During these very dark period, sometimes there are things which make you think positively. One of these things was for sure our recent collaboration with Karajan Institute.

As a part of joined venture of Karajan Institute and Magenta TV, we’ve recorded a half an hour, moderated concert, which was broadcast for Magenta TV viewers. We used Soundjack software to play real-time from two different locations, without delays. The program included music bay Bach, Grieg, Gershwin and some traditional Scandinavian and Balkan tunes. After two months of exclusivity period we will be able to post this recording here on our website.

Wishing you all the best from our lock-downs in Vienna,
Michal and Bogdan


New Video: Stravinsky

Igor Stravinsky - Russian Dance (Petrushka)

arr. by Duo Aliada


East West Recording Session

We’ve completed recording material for our new CD “East West”. It was great to work with fantastic sound engineer Martin Klebahn who captured wonderfully our sound in the Wiener Musikverein. We can’t wait for the release!


Wiener Philharmoniker Ball

Also this year we had the opportunity to perform at the annual Wiener Philharmoniker Ball in Wiener Musikverein. It was great to share the stage with many wonderful musicians. An unforgettable (and very long) night!


Jeunesse Tour 2020

Our strong collaboration with Jeunesse is continuing also this season with eight concerts in whole Austria, and the tour highlight – “Goldberg Variations” – a monumental composition, which we arranged and premiered in Budapest, in October 2019.

Duo Aliada & Jenuesse in 2020

- GOLDEGG · Schloss Goldegg
- ST. JOHANN · Alte Gerberei
- ST. LAMBRECHT · Stift St. Lambrecht
- LUNGAU (AT) · SchulKulturSaal
- VIENNA (AT) · Musikverein
- KLAGENFURT (AT) · Konzerthaus Mozart Saal
- VIENNA (AT) · Casino Baumgarten
- INNSBRUCK (AT) · Konzertsaal Tiroler Konservatorium


Duo Aliada wins Austrian Musikfonds Prize

We are delighted to announce that we won the Österreichischer Musikfonds prize to record our new CD "East West". Our new album will be recorded in Wiener Musikverein (Gläsernersaal) in February!


Goldberg Premiere in Budapest

We had an enormous pleasure to premiere our new project “Goldberg Variations” in Budapest. It was perhaps the most challenging thing we ever did. This monumental composition by J. S. Bach requires 100% focus for approx. 70 minutes and we are very happy, that our version was received so well. Thank you Budapest!


Concert review in Klasikaplus.cz

Nevšední spojení v nevšedním prostoru:
Saxofon a akordeon jako jeden z pokladů Broumovska

Concert review by Kristýna Šrámková (Klasikaplus.cz)

 

“The variety of colors and expressions of both players was as rich as it was an entire orchestra of instruments and performers to play during this concert.”

“The energy and the virtuosity of both players was impressive and certainly first-class”

“Their interpretations were full of vividness, dynamism and pure musicality”

 

Full article in Czech:

Každou sobotu letních prázdnin ve stejném čase se otevírá jeden z broumovské skupiny kostelů veřejnosti a jeho barokní křivky rozeznívá vážná hudba. Hudební festival Za poklady Broumovska sleduji jako broumovská rodačka již od roku 2006, kdy vznikl s cílem upozornit na kritický stav kostelů a přispět dobrovolným vstupným z koncertů na jejich záchranu. Od té doby uplynulo třináct let a festivalu se daří nejen to! Každoročně na Broumovsko na pozvání festivalu přijíždějí špičkoví interpreti klasické hudby a nabízejí tak (nejen) místním jinou alternativu zábavy. Třetím z cílů festivalu je podporovat mladou generaci umělců, ať už spoluprací s Concertinem Praga a Broumovskou klávesou nebo pořádáním Letních hornových kurzů, které jsou doprovodným programem festivalu již pátým rokem.

Je potřeba zmínit, že místo konání festivalu – broumovská skupina kostelů – je světovým architektonickým unikátem, jde totiž o několik venkovských barokních kostelů, které byly na Broumovsku vybudovány na začátku 18. století architekty Kryštofem Dientzenhoferem a Kiliánem Ignácem Dintzenhoferem – těmi, kteří projektovali například kostely svatého Mikuláše na Malé Straně a Starém Městě, Břevnovský klášter nebo Invalidovnu! A genius loci tohoto místa řadí festival mezi jedinečné.

 

7

 

Sobota 20. července patřila duu Aliada, jehož španělský název znamená svazek, spojenectví – a přesně to byl dojem ze včerejšího koncertu temperamentní dvojice, kterou tvoří polský saxofonista Michal Knot a srbský akordeonista Bogdan Laketic. Dva nástroje, pro které se v klasické hudbě nepíší skladby, nejsou součástí symfonického orchestru a jejich spojení budí přinejmenším tázavé očekávání… Duo za sebou má koncerty v newyorské Carnegie Hall, v curyšské Tonhalle, vídeňském Musikvereinu, petrohradské Ermitáži a teď i v šonovském kostele sv. Markéty – v nejodlehlejším (a pro mě i nejkrásnějším) ze skupiny broumovských kostelů, který stojí jako solitér na pláni nad vesnicí Šonov při cestě do Broumova. Hlavní vstup se dvěma věžemi je orientován ke klášteru, který se po pár krocích vynoří za kopcovitým obzorem. Dokonalá zakomponovanost kostela do krajiny vytváří dojem až divadelní kulisy, která působí na návštěvníky festivalu už při příchodu na koncert.

 

4

 

Dva mladí muzikanti, kterým patřil včerejší večer, si aranže pro netradiční spojení svých nástrojů píší sami a troufám si říct, že jsou nejen skvělými muzikanty, ale i aranžéry. Ke skladbám, které jsou upraveny pro jiné nástrojové obsazení, než byly napsány, bývám obvykle skeptická, ale koncert dua Aliada byl důkazem toho, že můžou skladbám i prospět. Úvodní výběr z Goldbergových variacíJohanna Sebastiana Bacha se nesl s lehkostí a iluzí klávesového nástroje v měkké akustice kostela zaplněného návštěvníky nejen sedícími, ale i stojícími podél zdí až ke vchodovým dveřím. Překvapilo mě, jak se oba nástroje ve zvuku dokážou mísit a prolínat tak, že chvílemi nebylo na první poslech jasné, kdo zrovna přebral téma variací. Tím, že je zvuk u saxofonu i akordeonu tvořen vzduchem, otevřela se široká barevná a dynamická paleta, kde zvuk jednoho nástroje končil tam, kde začínal druhý. A bylo vidět i slyšet, že oba hráče baví si s touto tenkou hranicí hrát a svou zaujatostí a přirozeností strhávat publikum k soustředěnému poslechu i „náročnější“ hudby. Tou byla Taneční preludia Witolda Lutosławského napsaná pro klarinet a klavír. Přinesla pět různých vybroušených charakterů, mezi kterými oba hráči mistrně přepínali. Bylo fascinující sledovat citlivě vedený dialog nejen mezi nimi, ale i jejich nástroji. Dokonale vycizelované nástupy i konce skladeb. Z Griegových Lyrických kusů si duo vybralo Potůček, Melodii a Pochod trpaslíků, a tak zaplnila kostel folklorní vřelost a lehkost, která pokračovala i v další skladbě programu – Ruském tanci ze Stravinského baletu Petruška. Nasazení, energie a virtuozita obou hráčů i v těchto ne primárně virtuózních skladbách byla strhující a rozhodně ne prvoplánová. Bylo patrné, že rozumějí hudbě, kterou hrají, hledají ty nejfunkčnější výrazové prostředky a modelují je skladbu od skladby. Jejich interpretace byla plná živosti, dynamiky a čisté muzikality.

 

1

 

Jako mezník programu jsem vnímala kompozici Coffin Ships (Lodě-rakve), rakousko-polského skladatele Tomasze Skwerese napsanou přímo pro duo Aliada. Skladba odkazující k lodím imigrantů, které mířily do Spojených států v devatenáctém století, s sebou přinesla po staletí aktuální otázku lidské důstojnosti. Zvuk i výrazové prostředky se tu dostaly až k extrémům obou nástrojů, které najednou zněly úplně jinak a daleko syrověji než ve skladbách předtím i potom. Jako bychom byli v přístavu, slyšeli lodě a veslovali společně s nimi…

Perfektní souhru a naladění jeden na druhého předvedlo duo Aliada také ve výběru Dětských písní Chicka Corey, jejichž pauzy tematicky doplnilo dětské žvatlání ze zadní části kostela. V jednom ze Tří preludií George Gershwina, kterým patřil závěr programu, podtrhl akordeonista rytmiku skladby ještě bubnováním na svůj nástroj, takže nemůžu nezmínit také pohybové nadání obou hráčů, které jen doplnilo jejich zaujetí hudbou. Tři vytleskané přídavky byly pro mě vrcholem koncertu (i když jsem si myslela, že přišel už předtím).

 

5

 

Škála barev a výrazů obou hráčů byla tak bohatá, jako by během koncertu zahrál postupně celý orchestr nástrojů a interpretů. V kostele sv. Markéty v Šonově jsme byli svědky výjimečného spojení chápání hudby v jejím širokém spektru, hraním si se zvukovými možnostmi nástrojů a spolupráce dvou mladých lidí, které hudba baví a které také baví ji ve vysoké kvalitě předávat se zaujetím publiku. A to se během koncertu bavilo také. Jistě tomu dopomohla i výjimečná atmosféra celého festivalu, který se příští sobotu dostává do své poloviny.

 

link: https://www.klasikaplus.cz/reflexe-2/item/1823-nevsedni-spojeni-v-nevsednim-prostoru-br-saxofon-a-akordeon-jako-jeden-z-pokladu-broumovska?fbclid=IwAR3K2pd79zcSYR8xP_pRrdpuJD3fHxMaWJhQIPChVAWRATKwwYLjljqmJjk


Czech Republic debut and concert review

Review by Kristýna Šrámková from KlasikaPlus.cz, after our concert at the Za poklady Broumovska last Saturday in Sonov, Czech Republic.

 

“The variety of colors and expressions of both players was as rich as it was an entire orchestra of instruments and performers to play during this concert.”

“The energy and the virtuosity of both players was impressive and certainly first-class”

“Their interpretations were full of vividness, dynamism and pure musicality”

 

full article: https://www.klasikaplus.cz/…/1823-nevsedni-spojeni-v-nevsed…
photos by Michal Sedláček


Duo Aliada in New Mexico (USA)

During June 19th to 26th Duo Aliada visited New Mexico (USA), precisely Abiquiu Chamber Music and Anderson Contemporary Museum in Roswell. Besides great artistic experiences, we had opportunity to meet to wonderful people and start new friendships. We are looking forward to being back in New Mexico in 2021!


Concert at the MuseumsQuartier Vienna

Playing in our hometown is always very special. This time we had occasion to present our “East West” project on the open-air stage at one of the most popular spots in the town – MuseumsQuartier. Our performance was part of the concert series – “Sommer im MQ 2019”.


Concert in Haydn's house

We had a lot of fun performing together with our friends from Duo Arcord on the occasion of the 60th anniversary of the “Haydn Geburtshaus” in Rohrau, Austria. It was quite surreal experience to play in the place Joseph and Michael Haydn were born. Wonderful place and fantastic audience transmitting so much energy on to the stage!

Photos by Niklas Schnaubelt
Click here to watch full gallery of this event


New project: Aliada + Orchestra

Very recently Duo Aliada started a new orchestral project. For the first time we had a great opportunity to play with large ensemble and rediscover one of the major baroque compositions. Together with Ensemble Neue Streicher and Michael Zehetner, we performed our experimental arrangement of G.F. Händel’s Concerto Grosso op 6/12. Three repeated concerts took place in beautiful churches of Vienna and Klosteneuburg.


Kling Klang in Musikverein

Back again in Wiener Musikverein! This time we played a series of educational concerts titled “Eine Reise über den Himmel”  (“A journey above the sky”), together with Hanne Muthspiel-Payer and Josef Semeleder. Always so much fun playing for the little ones!


Aliada joins BT ARTS

We are thrilled to announce that Duo Aliada has signed with Berlin-based BT ARTS, as General Management. Aliada is joining there such artists as Calefax Quintet, Christoph Sietzen, David Orlowsky and others. Next season is shaping up with exciting things! Stay tuned!


GOLDBERG

GOLDBERG

Johann Sebastian Bach’s Goldberg Variations is one of the most iconic compositions in the history of music, a transcendental keyboard work and a breathtaking Rubik’s Cube of harmonic architecture. Conscious of Bach’s affinity for arranging and transcribing his own works, Duo Aliada continues this tradition while also shedding new light on this beloved masterpiece, presenting it with a dimension of timbres and expressiveness that only their unique instrumentation could achieve. The cosmic, timeless character of the Goldberg Variations makes it the perfect material for new arrangements and Duo Aliada have taken on the challenge with the same commitment and skill they have become known for throughout the world. Michal Knot and Bogdan Laketic have passionately set out to rediscover this work of genius, with all of its fragility and strength.

75 min without intermission

Johann Sebastian Bach

Aliada performing at the Wiener Philharmoniker Ball


In January 2019 Duo Aliada was be back in Musikverein, this time to be be a part of an iconic event – Wiener Philharmoniker Ball. It was our dream since always to play at this legendary ball with such a long tradition. We were also very excited to share the stage with outstanding musicians such as Janoska Ensemble, BartolomeyBittmann, Thomas Gansch, Yury Revich and others.

We are looking forward to play again at the Wiener Philharmoniker Ball once again in January 2020!


Festival in Warsaw


After their performances at World Saxophone Congress in Strasbourg and Vienna Saxfest, Duo Aliada was part of an important saxophone event – Polish Saxophone Congress in Chopin University of Music (Warsaw).

We were very happy to present Coffin Ship to the audience, a piece dedicated and written for us in early 2018 by Polish/Austrian composer – Tomasz Skweres.


!Ausgezeichnet!

As Grand Prix winners of the Fidelio Wettbewerb, Aliada had a wonderful opportunity to share the stage of the Ligeti Hall in Graz with virtuoso pianist – Dina Ivanova. A part of our concert program “East West”, we also performed together with Dina, in an unusual trio consisting of saxophone, accordion and piano. It was great fun to arrange and play Three Preludes by Gershwin and Russian Dance by Stravinsky with her. Two concerts with identical program were held on 3rd and 4th of October within the “!Ausgezeichnet!” concert series organised by Kunst Universität Graz.


Performance at the Podium Festival Mödling

Duo Aliada had wonderful opportunity to play at the PODIM festival Mödling – a chamber music festival organised by our Andreas Vierziger. We performed works by Händel and Vivaldi at the opening concert “Mutation, Barocke Strukturen”.


Duo Aliada at the Puplinge Clasique Festival in Geneve

On August 18th 2018 Duo Aliada played for the first time at the Puplinge Clasique Festival in Geneve.

We presented pieces by E. Grieg, I. Stravinsky, T. Skweres, B. Bartok and others. This very lively Swiss festival is organised by pianist François-Xavier Poizat and his team.

https://www.puplinge-classique.ch/en/


Summerwinds Festival: Konzertrezension

Folkloristisch beeinflusste Kammermusik in der Mühle

Konzertrezension von Martin Borck (Westfälische Nachrichten)

Epe – Das leise Rauschen der Dinkel im Hintergrund, der Sommerwind, der sich am Donnerstagabend recht böig zeigte, das im wahrsten Sinne des Wortes kammermusikalische Ambiente in der Mühle – die Rahmenbedingungen stimmten beim Auftritt des Duos Aliada.

Michał Knot (Saxofon) und Bogdan Laketić „Coffin Ship“ stellte als erstes Stück nach der Pause auch einen musikalisch-geografischen Übergang dar zwischen dem ersten Teil mit Kompositionen vorwiegend aus Ost-Europa und dem zweiten mit Musik aus Nord-Amerika. Beiden Teilen waren die folkloristischen Einflüsse gemein.

Béla Bartók war von Volksmusik fasziniert. Davon zeugen auch die „Rumänischen Volkstänze“, in die er die ruralen Rhythmen und Melodien aufgreift. Das Duo Aliada verlieh mit seinen Bearbeitungen den turbulenten Tänzen urtümlich-authentischen Schwung.
Da außerordentlich wenig Originalkompositionen für die Besetzung Saxofon/Akkordeon existieren, haben die beiden Musiker viele Stücke neu arrangiert. Strawinskys „Russischen Tanz“ aus „Petruschka“ zum Beispiel. Den hatte der Komponist für den Meister-Pianisten Vladimir Horowitz umgeschrieben. Diese Bearbeitung war wiederum Grundlage für das Arrangement von Aliada. „Selbst für vier Hände ist das immer noch technisch sehr anspruchsvoll“, zollte Laketic dem Pianisten Respekt. Ein Anspruch, dem die Musiker virtuos gerecht wurden.

Bei Griegs „Lyrischen Stücken“ ließen die Musiker das Wasser akustisch im „Bächlein“ perlen, sprudeln, über Stock und Stein fließen. Die „Melodie“ schlug einen Bogen von zart bis drängend, während der „Zug der Trolle“ einen keckernden, frech übereinander purzelnden Haufen dieser nordischen Wichte präsentierte – die erst nach einem Machtwort in einem gesitteten Zug weiterziehen.

Die beiden Musiker stellten den Zuhörern (hierzulande) weniger bekannte Komponisten vor. Die Tanzvorspiele des Polen Witold Lutosławskis erwiesen sich als kleine Klangperlen. Vlastimir Pavlovics „Žikino Kolo“ – ein Tanz aus Südserbien – versprühte das Temperament des Balkans. Die beiden Interpreten verstehen sich fast blind – was in der dynamischen Improvisation zum Ausdruck kam, die das Stück einleitete.

Auch jenseits des großen Teichs gibt es einen unerschöpflichen Vorrat an Tonmaterial. Preludes von Gershwin, die vom Jazz beeinflusst sind, sowie kleine Szenen, die Chick Corea in seinen „Children Songs“ eingefangen hat und deren schöne Schlichtheit in der Fassung für Akkordeon und Saxofon ausgezeichnet zur Geltung kam. Südländisches Flair spritzte beim stolzen „Danzón“ von Arturo Márquez aus den Instrumenten. Die Zuhörer in der voll besetzten Mühle erklatschten sich eine kurze Piazolla-Zugabe, bevor der anregend-musikalische Sommerabend zu Ende ging.

“Folkloristisch beeinflusste Kammermusik in der Mühle” – Martin Borck (Westfälische Nachrichten)


Olive Classic Festival, concert with Petrit Çeku and others

In August 2018, we had an amazing time at the first edition of Olive Classic Festival organised by Dražen and Sara Domjanić. We played during two concerts on the stage placed right in the middle of ancient olive garden on the Pag island, Croatia. Sharing this unusual but beautiful stage with great musicians such as Petrit Cecku and many others was an unforgettable experience. Thank you Olive Classic Festival!

 

https://www.oliveclassic.eu


New concert review from Westfälische Nachrichten

Folkloristisch beeinflusste Kammermusik in der Mühle

Konzertrezension von Martin Borck (Westfälische Nachrichten)

Epe – Das leise Rauschen der Dinkel im Hintergrund, der Sommerwind, der sich am Donnerstagabend recht böig zeigte, das im wahrsten Sinne des Wortes kammermusikalische Ambiente in der Mühle – die Rahmenbedingungen stimmten beim Auftritt des Duos Aliada.

Michał Knot (Saxofon) und Bogdan Laketić „Coffin Ship“ stellte als erstes Stück nach der Pause auch einen musikalisch-geografischen Übergang dar zwischen dem ersten Teil mit Kompositionen vorwiegend aus Ost-Europa und dem zweiten mit Musik aus Nord-Amerika. Beiden Teilen waren die folkloristischen Einflüsse gemein.

Béla Bartók war von Volksmusik fasziniert. Davon zeugen auch die „Rumänischen Volkstänze“, in die er die ruralen Rhythmen und Melodien aufgreift. Das Duo Aliada verlieh mit seinen Bearbeitungen den turbulenten Tänzen urtümlich-authentischen Schwung.
Da außerordentlich wenig Originalkompositionen für die Besetzung Saxofon/Akkordeon existieren, haben die beiden Musiker viele Stücke neu arrangiert. Strawinskys „Russischen Tanz“ aus „Petruschka“ zum Beispiel. Den hatte der Komponist für den Meister-Pianisten Vladimir Horowitz umgeschrieben. Diese Bearbeitung war wiederum Grundlage für das Arrangement von Aliada. „Selbst für vier Hände ist das immer noch technisch sehr anspruchsvoll“, zollte Laketic dem Pianisten Respekt. Ein Anspruch, dem die Musiker virtuos gerecht wurden.

Bei Griegs „Lyrischen Stücken“ ließen die Musiker das Wasser akustisch im „Bächlein“ perlen, sprudeln, über Stock und Stein fließen. Die „Melodie“ schlug einen Bogen von zart bis drängend, während der „Zug der Trolle“ einen keckernden, frech übereinander purzelnden Haufen dieser nordischen Wichte präsentierte – die erst nach einem Machtwort in einem gesitteten Zug weiterziehen.

Die beiden Musiker stellten den Zuhörern (hierzulande) weniger bekannte Komponisten vor. Die Tanzvorspiele des Polen Witold Lutosławskis erwiesen sich als kleine Klangperlen. Vlastimir Pavlovics „Žikino Kolo“ – ein Tanz aus Südserbien – versprühte das Temperament des Balkans. Die beiden Interpreten verstehen sich fast blind – was in der dynamischen Improvisation zum Ausdruck kam, die das Stück einleitete.

Auch jenseits des großen Teichs gibt es einen unerschöpflichen Vorrat an Tonmaterial. Preludes von Gershwin, die vom Jazz beeinflusst sind, sowie kleine Szenen, die Chick Corea in seinen „Children Songs“ eingefangen hat und deren schöne Schlichtheit in der Fassung für Akkordeon und Saxofon ausgezeichnet zur Geltung kam. Südländisches Flair spritzte beim stolzen „Danzón“ von Arturo Márquez aus den Instrumenten. Die Zuhörer in der voll besetzten Mühle erklatschten sich eine kurze Piazolla-Zugabe, bevor der anregend-musikalische Sommerabend zu Ende ging.

“Folkloristisch beeinflusste Kammermusik in der Mühle” – Martin Borck (Westfälische Nachrichten)


EAST WEST

EAST WEST

Aliada sets out to explore the musical landscapes of the Eastern European and American hemispheres. Michał Knot and Bogdan Laketic migrated from their Eastern European homes – Poland and Serbia – Westward to Vienna, a city that has embodied the fusion of East/West for hundreds of years. The two musicians’ Slavic passion and curiosity is mirrored in their musical repertoire, including new arrangements as well as new pieces written particularly for this program, meant to explore the frontiers that distinguish various musical genres. The program is brought to life on stage through the duo’s colorful and rousing interpretations, which have been called “Simply grandiose” by German SWR. The duo sweeps the audience to a place of passion and devotion, while the borders between East and West fade into the distance.

Music by Edvard Grieg, Igor Stravinsky, Witold Lutoslawski, George Gershiwn, Chick Corea and Tomasz Skweres

Duo Aliada geht auf Entdeckungsreise durch die musikalische Landschaft Osteuropas und Amerikas. Michał Knot und Bogdan Laketic kamen aus Polen und Serbien in den Westen, nach Wien – die Stadt, in der sich Ost und West seit Jahrhunderten treffen. Die slawische Leidenschaft und Neugier der beiden Musiker spiegelt sich in deren Repertoire, zu welchem neue Arrangements und Stücke zählen, die eigens für ihr Programm geschrieben wurden, und in welchen sie die Grenzen musikalischer Genres überschreiten. Das Programm entfaltet sich auf der Bühne durch die bunten und mitreißenden Interpretationen des Duos, welche vom Deutschen SWR als „einfach grandios“ gelobt wurden. Das Duo nimmt seine Zuhörer mit zu einem Ort der musikalischen Andacht und Leidenschaft, während die Grenzen zwischen Ost und West in den Hintergrund treten.

Musik Von Grieg, Stravinsky, Lutosławski, Gershwin, Corea, Skweres


NEW COLOURS OF THE PAST

NEW COLOURS OF THE PAST

With this concert programme Duo Aliada re-discovers music of the past, presenting it with an amazing display of instrumental virtuosity, classical transcription authenticity and glorious sonority. Whether the music hails originally from the 17th or 20th century the effect achieved by Duo Aliada is staggering. From contrapuntal weaving of themes (Bach), a most satisfying rendition of Grieg’s ‘Holberg Suite’ through a vicious attack on dissonant chords (Penderecki) to seductive tango rhythms and melodies (Piazzolla), the pair deliver an entertaining, varied and enlightening programme. It is my genuine belief that if any of the composers of the works contained herein were able to hear Duo Aliada perform, they would be the first to leap to their feet with a standing ovation.

Kenneth Morris
UK Clarinet&Saxophone Magazine

Manche CDs sind ein Glücksfall: weil sie mit althergebrachten Meinungen aufräumen und einem Musik, die man gut zu kennen glaubt, ganz neu erleben lassen. Beides ist bei „New Colours Of The Past“ vom Duo Aliada der Fall. Sei es orchestrale Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts, von Händel, Vivaldi und Bach, oder Werke des 20. Jahrhunderts, von Alban Berg, Krzysztof Penderecki oder Béla Bartók – was Michał Knot am Saxofon und sein Partner Bogdan Laketic am Akkordeon daraus machen, ist einfach grandios! Die große Wandelbarkeit ihrer Instrumente kommt den beiden da sicher zu Hilfe. Das Saxofon schlüpft mühelos in die Rollen von Flöte, Klarinette, Geige oder Fagott und kann zuweilen sogar wie eine menschliche Stimme klingen (eine „Vox humana“ im besten Sinne also, von der die Orgelbauer früherer Jahrhunderte immer geträumt haben). Und das Akkordeon ersetzt, je nach Register, ein volles Orchester, ein kleiner besetztes Continuo, eine Orgel oder ein Clavichord, und das mit fließenden Übergängen. Das garantiert eine große klangliche Vielfalt!

Martin Hagen
SWR 2


EDU ALIADA

EDU ALIADA

Many scientific works have shown that children actively experiencing music display improved intellectual and social skills. Engaging in musical activities influence a whole range of abilities that are important in the growth process: self confidence, creative and sensitive thinking, discipline, coordination, collaborative skills and the ability to focus, which is particularly beneficial in an age of many distractions. Nevertheless, those valuable skills are developed only if music becomes an entertaining and unforgettable experience. Duo Aliada understands well this incredible power of music. Therefore, it created a special educational program for children, which includes compositions by famous classical composers, folk music from around the world and improvisations in different styles. All presented with a unique energy and style, with the purpose to catch attention of the youngest and perhaps initiate a life-long musical journey.

Back to the roots: A musical journey through time

Music by Johann Sebastian Bach, Antonin Dvorak, Manuel De Falla, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Johannes Brahms, Bela Bartok, Edvard Grieg


Tour in Serbia

Duo Aliada has played two concerts in Serbia at the Eufonija Fest in Novi Sad and Convivum Music Festival in Kragujevac. Here you can see few photos from these performances in Serbia.


Laureate of the M-Prize Competition!

Duo Aliada is extremely happy to win 3rd Prize at the M-Prize Chamber Music Competition 2018 in Ann Arbor, MI (USA). The competition is organised by the University of Michigan and is considered to be one of the most important chamber music events in the world with main prize reaching astonishing 100.000 $. Congratulations to all prize winners. It was a great time in Michigan!


"East West" premiere in Wiener Musikverein

On the 20th of April 2018 Duo Aliada played their second Wiener Musikverein concert, this time premiering a new concert program “EastWest”. Besides presenting works by Lutoslawski, Grieg, Stravinsky, Gershwin they premiered “Coffin ship” – a work written and dedicated to Duo Aliada by austrian-polish composer Tomasz Skweres. 

 


Radio Klassik Interview

Aliada was guest on Radio Klassik – one of the leading Austrian radio dedicated to classical music. During interview with Arabella Fenyves Aliada speaks about their new project “EastWest”, which will be premiered in Musikverein Wien on April 20th 2018. 

Archived recording of this interview is available here


Konzertrezension von Remy Franck

“Alpenarte”: Klassik neu erlebt

Konzertrezension von Remy Franck (Pizzicato)

(…) Ein anderer Programmpunkt war eine absolute Revelation und eine Weltpremiere zugleich: ‘3 Lyrische Stücke’ von Edward Grieg, in denen sich das ‘Duo Aliada‘ mit dem polnischen Saxophonisten Michal Knot und dem serbischen Akkordeonisten Bogdan Laketic weit vom Klavieroriginal entfernte und mit faszinierenden Paraphrasen dieses Werk für sich entdeckte. Der vorab etwas skeptische Rezensent ließ sich von den klanglichen Entdeckungen der beiden Spitzenmusiker anstecken, von ihrer Einfallskraft, ihrer Inspiration und ihren technischen Fähigkeiten. Und das kam sicher nicht nur durch das Virtuose, denn im zweiten Stück, ‘Heimweh’, erreichten beide eine emotionale Vertiefung, bei der einem fast der Atem stockte.

Dieses 2013 gegründete Duo hat ein technisch derart hohes Niveau, dass ihm musikalisch alles möglich ist und die beiden Musiker immer den Eindruck machen, mit einer einzigartigen Kreativität wie improvisatorisch zu spielen. Es ist ein ‘Jetzt und 100%’-Musizieren, das den Zuhörer absolut mitreißt. Fantastisch!

“Alpenarte”: Klassik neu erlebt… Quod erat demonstrandum


Junge Virtuosen: Konzertrezension

Junge Virtuosen in der Lingener Kunsthalle

Konzertrezension von Sebastian Melle (Osnabrücker Zeitung)

Es gibt Klänge, die glücklich machen. Was die jungen Virtuosen Michał Knot (Saxofon) und Bogdan Laketic (Akkordeon) mit eigenen Arrangements auf ihrer Debüt-CD „New Colours of the Past“ in die Lingener Kunsthalle zauberten, war viel mehr.

Das könnte vielleicht sogar 130 gebannt Lauschende süchtig machen. Lauter Verbündete fanden sich unter den Bildern des Lingener Kunstpreisträgers 2016 Éder Oliveira zu einem Konzert der Extraklasse. Die beiden Musiker, Knot aus Polen, Laketic aus Serbien, haben sich in Wien den Namen „Aliada“ gegeben: „Verwandte, Alliierte“. Ihre Instrumente stammen aus der einen Familie der Holzbläser und entfalten ihren ähnlichen Klang mit Wind, der das Rohrblatt in Schwingung bringt. Verbündet haben sie sich auch gegen den folkloristisch vorbelasteten Ruf, Saxofon und Akkordeon seien nichts für die E-Musik.

Verwandter Klang, ebenbürtige Dynamik

Soll man die beiden virtuosen Jungs bedauern, dass die Barock-Meister nichts für sie komponieren konnten, weil ihre Instrumente erst im vorletzten Jahrhundert erfunden wurden, oder sind die Großen der klassischen Musikgeschichte im Nachteil, nie so etwas Wunderbares gehört zu haben? Verwandter Klang, ebenbürtige Dynamik und eine nicht zu bändigende Spielfreude, Knot und Laketic ließen den Wind herein in ihre Klanggeräte und vor allem in die Ohren und Herzen des disziplinierten Publikums.

Stücke aus alter und neuer Zeit

Eigene Arrangements gab es für Stücke aus alter und neuer Zeit. Das Akkordeon übernahm mal das Continuo, mal den Orchesterpart, mal die Kunstfertigkeit einer ausgereiften Klavier- oder Gitarrenbegleitung. Durchaus eigene Hauptstimmen waren dem Mann mit den tausend Knöpfen vergönnt. Sein Gegenüber schlüpfte mit großem Atem und perfekter Blastechnik in die Rolle der Solisten, mal Flöte, mal Klavier, mal Klarinette, mal sogar eine Frauenstimme. Wie gut, dass dieses Polnisch alle im Saal verstanden!

Neu, prachtvoll, anmutig

Ernsthaft und sorgfältig, aber gleichzeitig frisch und leicht präsentierten die seit 2013 als Duo konzertierenden Virtuosen ihre Adaptionen von Händel, Vivaldi, Grieg über Penderecki, Falla und Bartók bis zu Piazzolla. Griegs Holberg-Suite im alten Stil klang neu, prachtvoll, anmutig und sehr norwegisch.

Stücke des zwanzigsten Jahrhunderts

Auch im zweiten Teil des Abends mit Stücken des zwanzigsten Jahrhunderts traf das Duo Aliada den Nerv sowohl der Atonalität eines Krzysztof Penderecki als auch der tänzerischen Bewegung. Die sieben spanischen Volkslieder von Manuel de Falla wurden so unterschiedlich charakterisiert, wie es sonst nur mit Kastagnetten, Schellenkranz oder Handtrommel und eben der menschlichen Stimme möglich ist. Das bekannteste Werk, Béla Bartóks „Rumänische Volkstänze“, gewann an Intensität nicht nur durch die neue Instrumentierung, sondern auch durch eine absolut präzise und auswendig interpretierte Artikulation.

Ob der Night-Club-Tango von Astor Piazzolla im Halbdunkel oder die serbische Zugabe mit einem wilden, burlesken Ritt und abrupten Ende, von diesen beiden noblen Wilden werden wir hoffentlich noch viel hören.

“Junge Virtuosen in der Lingener Kunsthalle” – Sebastian Melle (Osnabrücker Zeitung)


North American Tour 2016

Duo Aliada is back from their maiden North-American tour. It was very challenging but rewarding experience. Concerts took place in Toronto (St. Andrews Church), Washington DC (Austrian Embassy) and New York (Carnegie Hall).

Now ready for next musical adventures. Direction Tunisia!

 

 


Carnegie Hall Debut

Duo Aliada had their Carnegie Hall debut on the 20th of October 2016 playing at the Musical Olympus Gala together with fantastic young artists such as Italian percussion star – Simone Rubino and American piano prodigy – Maxim Lando.

 

“It was truly wonderful experience to play for the first time in the legendary Carnegie Hall. I can say it was a dream which came true. Thank you very much Musical Olympus Foundation for inviting us!”
Bogdan Laketic

 

“I would like to thank Austrian Cultural Forum in New York for supporting this event and for hosting us in Manhattan for this few wonderful days. This concert at the Carnegie Hall is a wonderful ending to our first tour in America. We have played in Toronto and Washington, which was great but Carnegie Hall concert is one of these events we will remember forever”
Michal Knot

 


Debut in Kolarac, Belgrade

During Belgrade SAXperience 2016, Duo Aliada has made their debut in Serbia’s most renowned concert hall – Kolarac. The Duo also had a honour to share the stage with russian saxophone legend – Nikita Zimin.


Konzertkritik - Die Rheinpfalz Zeitung

“Alte Musik in neuen Farben”

Konzertkritik von Paul Witzel (Die Rheinpfalz)

“Ein kurzweiliges Konzert gab das Duo Aliada zu Beginn der neuen Konzertsaison in der Villa Wieser. Und was die beiden jungen Künstler Michal Knot und Bogdan Laketic auf ihrer Suche nach Neuen Klangfarben in Werken von Händel, Vivaldi, Grieg, Bartok bis Piazzolla mit Ihren Instrumenten Saxofon und Akkordeon entdecken, das überraschte natürlich auch die große Schar interessierter und aufgeschlossener Zuhörer. So machen Konzerte Spaß (…)”

“Alte Musik in neuen Farben” – von Paul Witzel (Die Rheinpfalz)


Duo Aliada in Chile

Aliada had a very succesfull first visit to Chile. From 11th to 20th of August 2016 they played at the Chiloe Concertante Festival, Teatro Transoceanica in Santiago de Chile, and made their debut in Teatro Del Lago, Frutillar. They also presented their Edu Aliada project to the children in Frutillar and Ancud. Many thanks to the Austrian Embassy in Chile for supporting this tour!


Debut in Teatro Del Lago, Chile

Aliada made their debut in Teatro Del Lago in Frutillar, Chile on 14th of August 2016 in front of very enthusiastic chilean audience. The unique architecture of the venue, as well as its magical surroundings made this event a one of a kind experience for the Duo.


Playing in the European Parliament

As a representative of Austria, Aliada took part in European Arts Forum, held in Brussels on 26th of June 2016. The Forum was organized by the World Youth Alliance. Aliada made a short performance in the European Parliament, and Michal got to talk about topics related to human dignity.


Poland tour came to an end

In cooperation with the Austrian Cultural Forum in Warsaw, Aliada has played five concerts in Poland (Nowy Sacz, Andrychow, Tarnow, Kielce and Warsaw). They also gave a masterclass to young and talented polish saxophonists and accordionists.


CD der Woche - neues CD Review von Klassik Heute

“New Colours of the Past” – CD der Woche

CD-Review von Stefan Pieper (Klassik Heute)

So unterschiedlich, ja fast gegensätzlich Saxophon und Akkordeon von ihrem Klangcharakter und den spielerischen Möglichkeiten her sind – so eint beide Instrumente ein anderer Aspekt: Sie fristen in der Konzertmusik eine Randexistenz und sind sonst eher mit Jazz und Volksmusik konnotiert. Zumindest das Saxophon wurde als besonders sinnliche Stimme seit dem 19. Jahrhundert von vielen Komponisten entdeckt. Das Akkordeon feiert heute einen wahren Siegeszug in vielen, oft auch experimentelleren Segmenten musikalischer Gegenwart.

Dass in dieser Konstellation vieles möglich ist, so dass man sich selbstbewusst den herausfordernden Werken der Musikgeschichte stellen kann, beweist ein junges Duo mit außerordentlichem Selbstbewusstsein: Das 2013 gegründete Duo Aliada besteht aus dem Saxophonisten Michal Knot und dem Akkordeonisten Bogdan Laketic, zwei 1987 und 1994 in Polen bzw. Serbien geborenen Interpreten, von denen man sicherlich noch viel hören wird. Auf ihrer Debüt-CD haben die beiden alles richtig gemacht: Sie leisten sich einen großen Rundumschlag durch Epochen und Stile und vereinen sehr unterschiedliche Kompositionen und musikalische Zeitalter zum kurzweiligen, das komplette Durchhören in einem Zug fordernden Mix.

Tänzerische Eleganz nimmt den Hörer auf Anhieb gefangen – programmatischer Hintergrund ist eine Händel-Sonate, die sich beide auf den Leib arrangiert haben und damit den Titel dieser CD eindrücklich zum Programm erheben: „New colours of the Past“ – der Historie neue Farben abgewinnen. Und was für Farben! Maximale Ohrwurmqualität haben die glühenden Melodien in den rumänischen Volkstänzen von Bartók. Dann darf Atem geholt werden in Debussys kontemplativer Klangmeditation Syrinx, bevor die Vier Stücke op. 5 von Alban Berg die Tore zu neuen tonalen Möglichkeiten öffnen und Michal Knot und Bogdan Laketic einen überaus klaren Blick darauf richten. Schon im nächsten Moment kommen wieder „Gegengewichte“ ins Spiel: Elegant geht es mit Vivaldi weiter, dann folgt eine gediegene Bach-Allemande. Tonale Bezüge lösen sich auf zum unmittelbaren Klangereignis in drei Miniaturen von Penderecki. Und damit der Hörer zum Schluss für einige Momente in rastloser Atemlosigkeit verharrt, steuert dieses faszinierende Duo mit Manuel de Falla und schließlich Piazzollas Histoire du Tango in eine emotionale Zielgerade.

Das Faszinierende liegt in der organischen Konsequenz, mit welcher dieses Duo so viel substanzielles musikalisches Gewicht zu einem leichtfüßigen Bogen vereint. Daran ist nicht nur der sinnliche, von jeder Strenge weitgehend losgehöste Charakter dieser Instrumente „schuld“, mehr noch deren überwältigend souveräne Beherrschung durch Michal Knot und Bogdan Laketic.

CD der Woche – Review von Stefan Pieper (Klassik Heute)


Aliada selected to the NASOM

Aliada was recently selected to the NASOM, a sponsorship platform of Austrian government.

The New Austrian Sound of Music – in short NASOM – is a long-term sponsorship program by the Austrian Federal Ministry for Europe, Integration and Foreign Affairs (BMEIA), promoting young Austrian musicians for the fifth time in the two-year period 2016/2017.

 

nasom_logo

 

The aim of NASOM is to offer support for international performances of promising young talents with the help of a global network of embassies, cultural forums and consulates.A further objective of NASOM is to draw more attention to the fact that Austrian music creation – beyond the traditional – is as vibrant, modern and culturally diverse as ever.The young artists accepted for this program were selected in cooperation with the organization mica – music information center austria and local music universities.Here once again, young emerging musicians from the genres classical, jazz, world, contemporary and pop music were chosen to participate in this sponsorship program.

Press release


Four concerts in Taiwan

Duo’s Taiwan tour finished after four concerts in European School in Taipei, Nantou Hall, Hsinchu Hall and Zhongli Hall. It was a wonderful cooperation with the Opus Music Arts concert agency. Many thanks to Stephanie, Maria and Maurice! You are such a great team together!


"Vollblutmusiker" - Kritik von BR Klassik

Vollblutmusiker

Kritik von Matthias Keller (BR Klassik)

Gerade einmal zwei Jahre spielen sie zusammen als festes Duo: der polnische Saxofonist Michal Knot und der aus Serbien stammende Akkordeon-Virtuose Bogdan Laketic. Beide blutjung, beide zur Zeit wohnhaft in Wien und beide auf der Suche nach Anerkennung ihrer Instrumente, deren Vorgeschichte ebenfalls vergleichsweise jung ist – gemessen an etablierten “klassischen” Instrumenten wie Geige oder Klavier.

Das führt beinahe zwangsläufig dazu, Werke zu adaptieren – von Vivaldi über Bach, Berg, Debussy und Penderecki bis hin zu De Falla und Piazzolla. Und ganz ohne Ohrwürmer kommt auch diese CD nicht aus: Vivaldis berühmtes Konzert “La Notte”, ein Klassiker der barocken Flötenliteratur, musste einfach mit ins Programm. Doch schon hier zeigt sich: es geht um mehr als das bloße Kokettieren mit Klassik-Pralinés auf folkloristisch vorbelasteten Instrumenten. Die Ernsthaftigkeit und stilistische Sorgfalt, mit der Michal Knot und Bogdan Laketic sich dieser Musik nähern, lässt aufhorchen. Auch wenn ihr Instrumentarium gerade in Sachen Barock zweifellos ein Anachronismus ist, denn weder Bach noch Vivaldi oder Georg Friedrich Händel ahnten zu ihrer Zeit etwas von einem Saxofon oder Akkordeon.

EIN PLUS AN FRISCHE

Die Sonate in g-Moll beispielsweise schrieb Händel ursprünglich für Blockflöte und Cembalo. Aber auch in der vorliegenden Interpretation mit Sopran-Saxofon und Akkordeon büßt das Stück nichts ein von seiner Originalität und Strahlkraft. Im Gegenteil: Es gewinnt an Extrovertiertheit, an Frische – so, als würde ein Fenster aufgerissen für die größere Öffentlichkeit.

MUT ZUM RISIKO

So richtig kongenial wird es dort, wo sich das Duo Aliada aufmacht ins 20. Jahrhundert. Etwa in Béla Bartóks “Rumänischen Vorkstänzen”. Spätestens von hier an tritt die Frage nach dem authentischen Instrumentarium in den Hintergrund, weil die beiden Musiker ganz einfach den musikalischen Nerv der Komposition treffen und ihr ganzes Temperament in die Waagschale werfen. Waagschale, phonetisch verwandt mit “Wagnis”. Denn ein solches ist es zweifellos, wenn man ein Stück von Krzysztof Penderecki, das ursprünglich für Klarinette und Klavier geschrieben wurde, jetzt auf Saxofon und Akkordeon überträgt – so wie die “Drei Miniaturen” von 1954.

LUST AUF MEHR

Auch hier zeigt sich: Diese beiden Vollblutmusiker machen einfach Musik, auch wenn sie Werke spielen, die nicht für ihre Instrumente geschrieben wurden. Und das wiederum macht Lust auf mehr. Zum Beispiel auf eine Originalkomposition, die diesem Duo regelrecht auf den Leib geschrieben ist. “Aliada” übrigens kommt aus dem Spanischen und bedeutet soviel wie “Verbündete”.

“Vollblutmusiker” – Kritik von Matthias Keller (BR Klassik)


Five-star debut CD Review by HRAudio.net

“New Colours of the Past”

Review by Adrian Quanjer (HRAudio.net)

From time to time something unusual comes my way. Accordion and saxophone are, with some notable exceptions, not usually associated with classical music. Reason to listen with my ears wide open.

The first thing one notices is that we have here two outstanding virtuosi of Polish and Serbian origin, knowing their instruments through and through. The second thing is that the combination works wonderfully well, although I have a preference for the soprano instead of the alto & accordion (De Falla). The third thing is the all-embracing flexibility of the accordion, allowing for transcriptions to be as realistic as possible.

I’m aware of the fact that it needs some courage on the part of the average record buyer to spend hard earned cash on something one doesn’t really know much about and that the temptation easily points to yet another Bach or Mozart recording. However, they would be well advised to browse available YouTube samples. The result may be unexpected and quite astonishing. Watching and listening to these young talents is absolutely out of this world.

For reasons one might easily understand, the Romanian Folk Dances of Béla Bartòk, sound as though you are listening to the original. For me, this is one of the best moments of this disk. De Falla, too, sounds as though it was meant this way. In the case of the oldies, like Händel (sonata keyboard and recorder or violin) and Bach (French suite for harpsichord) the transcription damages in no way the original score; even in Vivaldi (flute concerto) where the accordion replaces the orchestra, the result is engaging. For Berg and Penderecki the clarinet is replaced by the soprano sax. In Piazzolla the original instrument were the violin and the guitar.

Sound wise the recording is up to the high ARS-Produktion standard, and I would urge adventurous music lovers to discover this Duo. One doesn’t need to listen to all of it in one go. Make your choice, dependent on your mood or whatever. There is enough variation for different tastes. The only quibble I have is that there is no mention in the liner notes about the original scoring, but different search engines will help you out.

Review by Adrian Quanjer (HRAudio.net)


Joker Award - Review by Crescendo Magazine

Duo Aliada ou le sublime équilibre entre le saxophone soprano et l’accordéon chromatique

Review by Michel Lambert (Crescendo Magazine)

Le Duo Aliada revisite le répertoire du passé en lui donnant de nouvelles couleurs. Celles, très subtiles, obtenues par le mariage entre le saxophone soprano et l’accordéon. Quelle réussite que cette entreprise réalisée avec talent et créativité par Michal Knot et Bogdan Laketic. Ces deux instruments-là étaient faits pour se rencontrer. Leur fonctionnement similaire rend leurs sonorités compatibles. Dans les deux cas, l’air fait vibrer des anches. L’accordéon, ce sont deux claviers reliés par un soufflet. Le maniement de ce dernier par des mains virtuoses assure une dynamique et un relief sonore d’une subtilité bluffante. Le clavier main gauche génère des accords mais un déclencheur peut le faire « basculer » en clavier chromatique semblable à celui de la main droite. Les nombreux registres permettent d’obtenir des sonorités proches de l’orgue. Ces deux instruments ont aussi des destins croisés. Ils sont contemporains l’un de l’autre, ils se sont développés dans des sphères populaires avant de connaître un essor dans la musique savante et dans nos enseignements artistiques supérieurs à partir de 1950. Le Duo Aliada offre un répertoire varié, parfois inattendu comme en témoignent les Vier Stücke d’Alban Berg. Le moins que l’on puisse écrire, c’est que ça marche ! Le tout est totalement convaincant. Basés à Vienne et à l’aube d’une carrière prometteuse, les deux musiciens ne jouent pas contre la nature de leurs instruments et ils revisitent ces répertoires sans contre-pied stylistique. Dès les premières notes, le son du saxophone de Knot interpelle par sa finesse, sa légèreté et sa sensibilité. Laketic est remarquable lui aussi. Sa technique de main gauche en basses chromatiques est ciselée et impeccable. La technique du soufflet est parfaite donnant profondeur et résonance à la sonorité. La registration est intelligente. De ce point de vue, la troisième pièce roumaine de Bartok (Pe loc) est juste sublime. Les arrangements sont personnels, réussis et ils assurent un équilibre parfait entre les deux musiciens. On écoute un duo. Les œuvres baroques sont jouées avec énergie. Les sonorités modernes sont au service de la partition. Vous l’aurez compris, cet opus est à écouter sans réserve. Il procure de multiples découvertes. D’abord celle de deux instruments encore trop souvent méconnus et cantonnés à certains répertoires mais aussi celle des œuvres interprétées par le prisme du Duo Aliada qui en révèle bien des richesses.

Review by Michel Lambert (Crescendo Magazine)


Recenzja "New colours of the past" w Meakultura

Duo Aliada – New Colours of the Past

Review by Anna Wyżga (meakultura.pl)

Duo Aliada tworzy saksofonista Michał Knot i akordeonista Bogdan Laketic. Muzycy mają już na swym koncie sukcesy, takie jak Grand Prix w XII edycji konkursu muzyki kameralnej „Fidelio Wettbewerb”, a także koncerty w salach koncertowych w Wiedniu czy Linzu.

New Colours of the Past to podmuch świeżego powietrza, które zdmuchuje kurz ze znanych nam wykonań „hitów” muzyki klasycznej, jak np. Tańce rumuńskie Bartóka, Koncert „La Notte” Vivaldiego czy Suita francuska nr 2 J. S. Bacha. Dzieje się tak na pewno za sprawą wyboru obsady – zarówno saksofon, jak i akordeon to instrumenty stosunkowo młode (przypomnę, że obydwa powstały w pierwszej połowie XIX w.), a więc część kompozytorów przytoczonych na płycie, nie miała okazji napisać utworów na taką obsadę.

Samo połączenie akordeonu i saksofonu kojarzy się raczej z muzyką biesiadną czy rozrywkową, próżno też szukać repertuaru muzyki klasycznej przeznaczonej właśnie na taki skład. Uważam jednak, że instrumenty te są niedoceniane – posiadają ogromny potencjał barwowy, dynamiczny i artykulacyjny, który w połączeniu daje efekt porównywalny do brzmienia małej orkiestry. Myślę, że właśnie taki rezultat chcieli uzyskać wykonawcy, prezentując tak zróżnicowany repertuar.

Na płycie znajdziemy dziewięć utworów kompozytorów pochodzących z różnych epok, poczynając od muzyki dawnej Händla, Bacha i Vivaldiego, ocierając się o impresjonistyczny świat Debussy’ego, sięgając do folkloru węgierskiego (Bartók), argentyńskiego (Piazzola) i andaluzyjskiego (Falla), a kończąc na współczesnych utworach Berga i Pendereckiego. Wykonawcy (choć repertuar jest stylistycznie bardzo różnorodny) respetują ducha epoki, przedstawiając brzmienia długie i łagodne, ale i ostre oraz drapieżne w zależności od potrzeby.

Najbardziej urzekają mnie transkrypcje utworów Manuela de Falli (Siete canciones populares españolas) oraz Astora Piazzolli (Histoire du Tango). Po pierwsze dlatego, że ciepły dźwięk akordeonu nasuwa mi na myśl kraje, z których te utwory pochodzą, a jaśniejsze brzmienia saksofonu przypominają przebłyski promieni słonecznych. Po drugie, przedstawiają one szeroką paletę barw i nastrojów idealnie oddających klimat kompozycji.

Duo Aliada to ciekawy pomysł, świetne wykonania i umiejętność oddania ducha danej muzyki. Pomimo że wykonawcy wzięli na warsztat bardzo dobrze znane utwory, to czuć w nich powiew nowości, a te świetne dzieła zyskują kolejną odsłonę. Życzę dalszych sukcesów!

Review by Anna Wyżga (meakultura.pl) 


Wiener Musikverein debut

Duo Aliada had their CD release concert in Wiener Musikverein, Gläserner Saal on the 19th of November 2016 within the concert cycle “Young musicians”, presenting the pieces from their maiden concert program “New Colours of the Past”. 

Works by: Händel, Vivaldi, Grieg, Berg, Kaiser, Penderecki, Bartok, De Falla, Piazzolla  


Kritik von SWR 2: "Einfach grandios"

“Einfach grandios”

Kritik von Martin Hagen (SWR2)

Manche CDs sind ein Glücksfall: weil sie mit althergebrachten Meinungen aufräumen und einem Musik, die man gut zu kennen glaubt, ganz neu erleben lassen. Beides ist bei „New Colours Of The Past“ vom Duo Aliada der Fall. Sei es orchestrale Musik des 17. und frühen 18. Jahrhunderts, von Händel, Vivaldi und Bach, oder Werke des 20. Jahrhunderts, von Alban Berg, Krzysztof Penderecki oder Béla Bartók – was Michał Knot am Saxofon und sein Partner Bogdan Laketic am Akkordeon daraus machen, ist einfach grandios! Die große Wandelbarkeit ihrer Instrumente kommt den beiden da sicher zu Hilfe. Das Saxofon schlüpft mühelos in die Rollen von Flöte, Klarinette, Geige oder Fagott und kann zuweilen sogar wie eine menschliche Stimme klingen (eine „Vox humana“ im besten Sinne also, von der die Orgelbauer früherer Jahrhunderte immer geträumt haben). Und das Akkordeon ersetzt, je nach Register, ein volles Orchester, ein kleiner besetztes Continuo, eine Orgel oder ein Clavichord, und das mit fließenden Übergängen. Das garantiert eine große klangliche Vielfalt!

Natürlich nützten die klanglichen Möglichkeiten der Instrumente alleine nichts, man muss sie auch umsetzen können. Im Duo Aliada sind zwei Meister ihres Fachs am Werk. Der Saxofonist Michał Knot ist gebürtiger Pole, Jahrgang 1987, lebt jetzt in Wien und ist, neben dem Duo Aliada, Mitglied bei einigen weiteren Saxofon-Ensembles. Der Akkordeonist Bogdan Laketic stammt aus Serbien, ist ebenfalls ‚Wahl-Wiener‘ und gehört trotz seines zarten Alters von nur 21 Jahren schon zu den ganz Großen auf seinem Instrument. Beide beschäftigen sich auch intensiv mit zeitgenössischer Musik und haben schon einigen Stücken zur Uraufführung verholfen. Außerdem gewannen die beiden 2013 den Grand Prix des 12. Fidelio Wettbewerbs Wien. Zwei vielversprechende junge Künstler also, die sich in ihrem Duo Aliada so richtig austoben dürfen.

Ein Anliegen von Michał Knot und Bogdan Laketic ist die ‚Rehabilitierung‘ ihrer Instrumente. Beide, Saxofon und Akkordeon, sind Erfindungen des frühen 19. Jahrhunderts, brauchten ca. 100 Jahre bis das Design perfektioniert war und noch einmal 50 Jahre bis Musiker begannen, sich intensiv mit ihnen auseinander zu setzen. Zwei Instrumenten-Spätentwickler könnte man sagen, die das Pech haben, dass viele große Komponisten sie nicht mehr erleben und deshalb auch nicht für sie schreiben konnten. An dieser Stelle kommt der Bearbeiter ins Spiel, in diesem Fall das Duo Aliada selbst. Auch hier geben sich die Musiker keine Blöße: Die Bearbeitungen sind allesamt mehr als gelungen, überaus kreativ und wandelbar, aber immer mit Respekt vor dem Original. Manche Umsetzung erscheint zwar zunächst organischer, z. B. bei Manuel de Falla und Astor Piazzolla, aber das mag daran liegen, dass man hier die Instrumenten-Kombination als weniger ungewöhnlich empfindet, weil man sie von der Folklore her schon kennt. Die wahren Ohrenöffner sind aber die Barock-Bearbeitungen: Hier erscheint das Vergangene wirklich in völlig neuen Farben, und das ist absolut hörenswert!

“Einfach grandios” – Kritik von Martin Hagen (SWR2)


Interview in Radio Klassik Stephansdom

Duo Aliada is happy to be guests in Radio Klassik Stephansdom interview with Christoph Wellner at 11:00 (CEST). They will discuss their debut CD “New Colours of the Past”, talk about their acceptance into the “New Austrian Sound Of Music” program, as well as announce their debut-CD release concert in Musikverein Wien on 19th of November.  

Hear it Live


ORF Ö1 Intrada Radio Interview

Portrait of Austrian musicians

Duo Aliada was enjoing their first ORF Ö1 Interview with Alexandra Faber. They spoke about their debut CD “New Colours of the Past”, “New Austrian Sound Of Music” artistic program, and their CD release concert in Musikverein Wien on 19th of November. They will be also extremely happy to present their program in ORF Radiokulturhaus in the beginning of 2017. 

More info


Recording session "New colours of the past"

Aliada has just finished recording material for their debut album “New colours of the past”, which will be released later this year with ARS Produktion. Recording session took place in Wuppertal (Germany). News about CD release coming soon!


Grand Prix at the 12. Fidelio Wettbewerb in Vienna

Duo Aliada is extremely happy to win 3rd Prize at the M-Prize Chamber Music Competition 2018 in Ann Arbor, MI (USA). The competition is organised by the University of Michigan and is considered to be one of the most important chamber music events in the world with main prize reaching astonishing 100.000 $. Congratulations to all prize winners. It was a great time in Michigan!